Die Termine

Rückblick auf die NWSIB-Tage 2017

Als fachlich hochwertige, mit aktuellen Themen und durch neue Elemente abwechslungsreich ausgestaltete „Zukunftstage” erlebten fast 180 Gäste die zum achten Male seit 2003 durchgeführte Veranstaltung.

Foto: NWSIB-Tage 2017, Ausstellung

Zur Eröffnung dieser Fachtragung überließ Stefan Wick, Leiter der Abteilung Straßeninformation und Vermessung das Mikrofon der Direktorin des Landesbetriebs, Elfriede Sauerwein-Braksiek. Dass die Veranstaltung längst bis hinein ins Ministerium ein Interesse und Echo gefunden hat, zeigt sich am Besuch des Staatssekretärs Dr. Hendrik Schulte, der in seinem Grußwort die Kernthemen und Anliegen der NWSIB-Tage in die verkehrspolitischen Zielsetzungen seines Hauses einordnete. In der anschließenden, erstmals ins Programm aufgenommenen Keynote beleuchtete der Journalist und Kommunikationstrainer Thomas Heyer aktuelle Trends der Nachrichtenvermittlung („constructive news”) und hob die Bedeutung des „Erzählens einer Geschichte” für das Mitnehmen von Menschen gerade in Phasen von Veränderungen hervor. Diese anstehenden Paradigmenwechsel, wie die revolutionierenden Gedanken und Entwicklungen unter dem Stichwort „Mobilität 4.0”, die Einführung der Methode BIM (Building Information Modeling) oder auch die geplante Einrichtung einer Infrastrukturgesellschaft für die Autobahnen zogen sich wie rote Fäden durch die sehr anschaulich und verständlich gehaltenen Fachvorträge des ersten Veranstaltungstages.

Foto: NWSIB-Tage 2017, Podium

Und dieser Bogen schloss sich wieder in der sehr kurzweiligen Podiumsdiskussion zum Tagesabschluss. Darin beschrieb unter anderem der Leiter der Regionalniederlassung Niederrhein, Christoph Jansen, als einer der Diskussionsteilnehmer sein offenes und zukunftsgerichtetes, gleichwohl mit „Erfahrungen geerdetes” Interesse an den genannten technologischen und prozessualen Entwicklungen.

Highlight am zweiten Tage war eine weitere Neuerung, nämlich die nach weiteren Fachvorträgen durchgeführte Präsentation von Projektskizzen zweier Teams von Geoinformatikstudenten der Hochschule Bochum. Diese wurden von einer Jury als Sieger eines „Daten”-Wettbewerbs, des NWSIB-Hackathons prämiert.

Foto: NWSIB-Hackathon 2017

Aufgabenstellung war es, aus ihrer – mal so ganz anderen Sicht – innerhalb eines Workshop-Tages praxisnahe Entwicklungen zu entwerfen, wie man die von Straßen.NRW bereitgestellten Straßendaten und weitere Geodaten aus öffentlichen Portalen in eine App oder ähnliches umsetzen kann. Die im Rahmen einer Zusammenarbeit mit Prof. Ulrike Klein vom Lehrstuhl für Geoinformatik entstandenen Ideen waren für die aus ganz Deutschland angereisten Fachleute aus zahlreichen Behörden, Unternehmen und Hochschulen ein viel beachtetes und sehr erfrischendes Erlebnis für die Heimfahrt.

Der für die Durchführung der NWSIB-Tage verantwortliche Abteilungsleiter Stefan Wick dankte am Ende der Veranstaltung allen Beteiligten, den Referenten, Podiumsteilnehmern und Ausstellern. Dank des sehr positiven Echos wird Straßen.NRW auch in 2019 wieder die NWSIB-Tage veranstalten.

Die kompletten Vorträge stehen zum download bereit.

(T. Vreden, im Jan. 2018)

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