Die Entwicklung

[Foto: Arbeitsplatz mit Monitor] Die NWSIB-Partner, das Ministerium für Verkehr des Landes NRW sowie der Landesbetrieb Straßenbau, haben dem dringenden Bedarf an einem modernen, leistungsfähigen und zukunftssicheren Straßeninformationssystem durch die Entwicklung der "Straßeninformationsbank Nordrhein-Westfalen", kurz NWSIB, Rechnung getragen.

Die NWSIB - von Fachleuten für Fachleute.

[Foto: Kartenausschnitt]Die NWSIB ist von Fachleuten der Straßenbauverwaltung NRW für die eigene Arbeit und die Fachleute anderer Straßenbauverwaltungen geschaffen worden. Das Anforderungsprofil ist in einer halbjährigen Konzeptionsphase von allen Fachabteilungen der Straßenbauverwal-tung aus den Konzepten Bund-Länder-SIB abgeleitet, weiterentwickelt und prototypisch hinterfragt worden. Danach begann erst die Realisierung.
Bei der Realisierung der NWSIB wurde der weitgehend dezentralen Datenerfassung von Straßendaten und den verschiedenen Geschäftsabläufen innerhalb der Verwaltungen Rechnung getragen. Datenhaltung und Informationsnutzung in der NWSIB wurden entsprechend bedarfsorientiert konzipiert. Die NWSIB ist demzufolge in hohem Maße anwenderfreundlich und praxisnah und deckt alle Belange der verschiedenen Fachanwendungen im Netz und Bestand ab.
Dazu gehören u.a.:

  • das objekt-orientierte Datenmodell eines Hochleistungs-GIS, das beliebige Verknüpfungen von Informationen erlaubt, ganz gleich ob sie punkt-, linien- oder flächenhafter Art sind,
  • die flexible Zugriffskontrolle (Gebiets-, Funktions- und Objektklassenbezug) für die Festlegung der Zugangsberechtigungen,
  • die durchgängige Speicherung der Historie in Verbindung mit einem QS-orientierten Fortführungskonzept,
  • die gleichzeitige und konkurrierende Fortführung auf dem gleichen Abschnitt in Form einer zeitlich unbegrenzten Langzeittransaktion durch das Benutzer-Alternativenkonzept des SMALLWORLD GIS
  • die konsequente drei-schichtige Datenhaltung: historischer Bestand (HIB), aktueller Bestand (AKB) und Fortführungsbestand (FOB)
  • komplette Übernahme der fachlichen Inhalte der bisherigen Straßendatenbank (SDB) und der Bund-Länder-Straßeninformationsbank (B-/L-SIB) in die Komponenten Netz und Bestand,
  • Entkopplung der Komponenten Netz und Bestand
  • abschnittsübergreifende Pflege von ausgedehnten Objekten mit Straßenbezug
  • Konformität zum aktuellen, bundesweiten fachlichen Standard der "Anweisung Straßeninformationsbank"
  • basierend auf dem IT-Standard des Objektkataloges für das Straßen- und Verkehrswesen OKSTRA, Unterstützung des GDF-Standards der Verkehrstelematik konzeptionell vorbereitet,
  • Austauschformate mit OKSTRA und ASB, damit auch Konformität mit dem Bundesinformationssystem Straße (BISStra)
  • Integration von Gemeindestraßen im Vorgriff auf die aktuell in Bearbeitung befindliche OKSTRA-Erweiterung
  • Ankopplungsmöglichkeiten beliebiger Datengruppen über Eigenschaften mit Punkt-, Strecken- und Bereichsbezug

Die NWSIB-Betreuungsgruppe

Nach NRW hat das Bundesland Niedersachsen seinen Weg in die NWSIB-Anwendergemeinschaft gefunden. Die beiden Bundesländer bilden mit dem Realisierungspartner die Betreuungsgruppe (BG) NWSIB für Produktpflege, Weiterentwicklung und Verbreitung der NWSIB.
Die Zielsetzung der Betreuungsgruppe liegt darin, die jeweiligen Interessen bzgl. der Entwicklung der NWSIB zu vertreten und auf eine wirkungsvolle sowie zukunftsgerichtete Fortentwicklung des Gesamtsystems hin abzustimmen.


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